ARCHÄOLOGISCHES BÜRO LAUER

Hery A. Lauer MA  Im Winkel 10  D-37136 Ebergötzen  Tel 05507/915416

Veranstaltungskalender

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MÄRZ/APRIL 2012
2. - 5. 3 Ausstellungsreise TONGERN & SAGALASSOS
Archäologie & Reisen

Das Gallo-Römische Museum in Tongern zeigt die allererste umfassende Ausstellung über das antike Sagalassos, die "Stadt in den Wolken" im südtürkischen Taurusgebirge. Seit 1989 erforscht ein Team der Universität Leuven diese außerordentlich gut erhalten gebliebene bedeutende römische Stadt. Aber auch die Dauerausstellung des küzlich renovierten Museums (Europäischer Museumspreis 2011) lockt mit ihren Präsentationen zur Ur- und Frühgeschichte der Region Limburg. Die Stadt Tongern selbst bietet viel Sehenswertes u.A. mit gut erhaltenen längeren Partien der gallo-römischen Stadtmauer, dem Denkmal des Cäsargegenspielers Ambiorix und der mittelalterlichen Liebfrauenbasilika. Die Umgebung der Stadt überrascht mit einigen imposanten römischen Großgrabhügeln.
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Zur Ausstellung Sagalassos - Stadt in den Wolken

8. 3. 19.00 Holzminden: Exkursionsvorbereitung zur archäologischen Pfingstfahrt Bilzingsleben - ein altsteinzeitlicher Fundort an der Hainleite
KVHS Holzminden

Ein Travertinsteinbruch am Südrand der Hainleite gehört zu den bedeutendsten Fundplätzen der Altsteinzeit. Nach Ausweis von Altfunden und besonders der vielen Ausgrabungen seit 1969 lag hier eine Freilandstation von Jägern und Sammlern, die hier um 300 000 Jahre vor unserer Zeit am Ufer eines kleinen Sees lagerten. Neben vielfältigen Geräteresten konnten auch Spuren von Wohnbauten und Reste der Jagdbeute, vor allem von Großsäugern (z.B. Waldelefant und Nashorn) nachgewiesen werden. Pflanzenreste erlauben eine Rekonstruktion der gesammelten Nahrung un der Umwelt. Die Jäger und Sammler von Bilzingsleben können dem Homo erectus zugewiesen werden, wie ausgegrabene Schädelteile und Backenzähne anzeigen.
Nachdem der Fundort lange Zeit ein Schattendasein führte, findet man ihn heute ansprechend und informativ für die Öffentlichkeit präsentiert.
Weitere archäologische Denkmäler im Umfeld der Hainleite und des Thüringer Beckens ergänzen das Programm der Pfingstfahrt.

16. - 19. 3. Ausstellungsreise SCHÄDELKULT im Reiss-Engelhorn-Museum in Mannheim
Petra Härtl, Dipl. Prähistorikerin, Archäologie & Reisen

Seit frühester Zeit spielt der menschliche Schädel eine prominente Rolle in Glaubensvorstellungen, Opferbräuchen und Riten der Menschen. Deponierungen, Trophäen, Amulette und modische Accessoires stellen die Zeugen für einen faszinierenden, äußerst vielfältigen Aspekt unserer Geistesgeschichte dar. Die Ausstellung im Reiss-Engelhorn-Museum widmet sich erstmals diesem Phänomen und zeigt entsprechende archäologische, ethnologische und volkskundliche Zeugnisse.
Die Reiseleiterin hat sich im Rahmen ihrer Diplomarbeit zum Kopfkult der Kelten intensiv und zeit- bzw. regionenüberspannend mit dem Thema befasst und wird den Ausstellungsbesuch mit sachkundigen Erläuterungen begleiten.
Exkursionen ins Umland des Ausstellungsortes führen u. a. zum Kloster Lorsch und zum Heidelberger Heiligenberg mit Besiedlungsresten aus zwei Jahrtausenden. Ein freier Nachmittag bietet zudem die Möglichkeit für einen Bummel durch Heidelberg.

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Zur Ausstellung Schädelkult

29. 3. - 10. 4. VON SUTTON HOO NACH STAMFORD BRIDGE Archäologischer Frühling im Osten Englands
Archäologie & Reisen

Die Fahrt führt von East Anglia über Lincolnshire nach Yorkshire, Landschaften die in archäologischer Hinsicht weit weniger bekannt sind als Süd- und Westengland, bei engagierter Nachsuche aber doch eine erstaunliche Fülle sehenswerter ur- und frühgeschichtlicher Stätten preisgeben: Paläolithische Fundorte (Creswell Crags), neolithische Flintminen (Grimes Graves) und Menhiren (z.b. Rudston, der höchste Englands), ein bronzezeitlicher ritueller Platz (Flag Fen), eisenzeitliche Befestigungen, römische Tumuli, Siedlungen und Städte, frühmittelalterliche Gräberfelder (Sutton Hoo mit Schiffsgrab) und anglo-sächsische Kirchen (z.B. Barton-on-Humber), bis hin zu normannischen Denkmälern und dem nicht so bekannten, aber bedeutenden zweiten Schlachtort des Jahres 1066, Stamford Bridge.
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16. 4. 19.00 Goslar: Exkursionsvorbereitung Pfalz Werla
KVHS Goslar
17. 4. 19.00 Göttingen: Exkursionsvorbereitung Pfalz Werla
VHS Göttingen
28. 4. Busexkursion Pfalz Werla
VHS Göttingen
29. 4. Busexkursion Pfalz Werla
KVHS Goslar

Auf einem geschützen Plateau über der Oker nördlich von Schladen liegen die Reste der Pfalz Werla, die im 10. Jh. eine wichtige Rolle zur Zeit der Ungarneinfälle spielte, die aber im Verlauf des beginnenden hohen Mittelalters ihre herausragende Bedeutung an Goslar verlor und in den folgenden Jahrhunderten gänzlich in Vergessenheit geriet und erst durch Ausgrabungen des letzten Jahrhunderts (30er, 50er und 60er Jahre) als repräsentative befestigte Pfalz mit großen Vorburgen wieder in unser Bewusstsein rückte. Durch neuere Grabungen der letzten Jahre konnte das dabei gewonnene Bild ganz beträchtlich erweitert und teilweise korrigiert werden. Gleichzeitig begann man auch damit den Ort durch die Einrichtung eines archäologischen Parks öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.
Die Exkursion besucht auch einige weitere nahegelegene archäologische Denkmäler (u. A.: Ringwall Schalksburg bei Groß Flöthe, rekonstruierte neolithische Totenhütte Remlingen).

MAI/JUNI 2012
3.- 6. 5 NEBRA & POMPEJI Pompeji-Austellung in Halle, Rezeptionsgeschichte der Antike im Wörlitzer Park, Himmelsscheibe von Nebra: im Museum, Arche Nebra, Fundort.
Archäologie & Reisen

Im ersten Halbjahr 2012 ist im Landesmuseum die Landesausstellung „Pompeji, Nola, Herculaneum - Katastrophen am Vesuv“ zu sehen. Parallel dazu wird das Thema auch im Wörlitzer Park gespiegelt, wo ohnehin das Nachleben der Antike in diesem Landschaftspark des 18. Jh. anschaulich präsentiert ist.
Die permanenten Abteilungen des Landesmuseums dokumentieren die Epochen von der Altsteinzeit bis zur Bronzezeit inzwischen in einer überaus ansprechenden Neuaufstellung. Das herausragende Exponat ist sicherlich die Himmelsscheibe von Nebra, deren Fundort am Mittelberg man neu aufbereitet und durch den Bau der Arche Nebra und ihres Planetariums bereichert hat.
Oben angesprochene Neuerungen im Museum und am Fundort der Himmelsscheibe und natürlich der Besuch der Pompeji-Austellung mögen auch für Teilnehmer der A&R Fahrten 2004 nach Halle und Mittelberg Anlass sein, diese Ziele erneut zu besuchen.
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Zur Ausstellung Pompeji, Katastrophen am Vesuv

26.- 28. 5. Archäologische Pfingstfahrt BILZINGSLEBEN - ein altsteinzeitlicher Fundort an der Hainleite
KVHS Holzminden

Ein Travertinsteinbruch am Südrand der Hainleite gehört zu den bedeutendsten Fundplätzen der Altsteinzeit. Nach Ausweis von Altfunden und besonders der vielen Ausgrabungen seit 1969 lag hier eine Freilandstation von Jägern und Sammlern, die hier um 300 000 Jahre vor unserer Zeit am Ufer eines kleinen Sees lagerten. Neben vielfältigen Geräteresten konnten auch Spuren von Wohnbauten und Reste der Jagdbeute, vor allem von Großsäugern (z.B. Waldelefant und Nashorn) nachgewiesen werden. Pflanzenreste erlauben eine Rekonstruktion der gesammelten Nahrung un der Umwelt. Die Jäger und Sammler von Bilzingsleben können dem Homo erectus zugewiesen werden, wie ausgegrabene Schädelteile und Backenzähne anzeigen.
Nachdem der Fundort lange Zeit ein Schattendasein führte, findet man ihn heute ansprechend und informativ für die Öffentlichkeit präsentiert.
Weitere archäologische Denkmäler im Umfeld der Hainleite und des Thüringer Beckens ergänzen das Programm der Pfingstfahrt.

31. 5. - 6. 6.

Studienreise TOTENSTATT & OPFERSTEIN Archäologische Landschaft Lüneburger Heide
Archäologie & Reisen

Man rühmt die Heide heute ob ihres landschaftlichen Reizes, früher empfand man sie als eher als eintönig und fürchtete sie wegen der bedrohlichen Einsamkeit. Entstanden ist die Heide durch Veränderungen, die der wirtschaftende Mensch seit der Jungsteinzeit herbeiführte. Untrennbar gelten Megalithgräber als Kennzeichen dieser Landschaft. Tatsächlich gehören die Megalithgrabgruppen Sieben Steinhäuser, Totenstatt und Königsgräber zur Prominenz dieser auffälligen neolithischen Grabform. Zusammen mit den ebenso weit verbreiteten und oft nicht weniger imposanten Hügelgräbernekropolen oder Einzelgrabhügeln der Bronzezeit bilden sie den Schwerpunkt dieser Studienfahrt. Daneben werden auch verschiedene zumeist schwer deutbare Steinmale, ein eisenzeitliches Urnengräberfeld (!), frühmittelalterliche Befestigungen und das mittelalterliche Erbe des Übernachtungsortes Lüneburg besucht.
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18. - 23. 6. Archäologische Studienreise SALZ & ERZ Frühe Kelten im Salzburger Land
Petra Härtl, Dipl. Prähistorikerin, Archäologie & Reisen

Das Gräberfeld von Hallstatt im Salzkammergut stellt einen der wichtigsten archäologischen Schlüsselfunde aus dem 1. Jahrtausend vor Christus dar: Nach ihm wurde die Epoche der Hallstattkultur benannt, die auch als Wiege der frühen Kelten bekannt ist. Noch heute fasziniert sie uns durch ihre intensiven Verbindungen in den Mittelmeerraum, durch mächtige Zentralorte und äußerst reich ausgestattete Elitegräber.
Grundlage für die wirtschaftliche und kulturelle Blüte der frühen Kelten waren nicht zuletzt verfügbare Rohstoffe wie Salz und Eisen, die vor allem im Salzkammergut, an der Schnittstelle der voneinander abweichenden Kulturkreise des West- und Osthallstattkreises, reich vorhanden waren. Die Reise begibt sich auf die Spuren der frühen Kelten und beleuchtet insbesondere die Bedeutung von Rohstoffgewinnung und Handel, sowie die Lebensbedingungen der beteiligten Bevölkerungsschichten. Diese lassen sich vor allem in den Salzbergwerken von Hallstatt sehr gut nachverfolgen, da im Salz konserviert unmittelbare Lebensspuren erhalten blieben.
Ein Besuch weiterer ausgewählter Denkmäler schlägt schließlich den Bogen zur spätkeltischen Hochkultur, kurz vor der Ankunft der Römer.

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JULI/AUGUST 2012
26. 7. - 15. 8.

ARKTISCHES NORWEGEN - Archäologische Reise ans Ende der Welt
Archäologie & Reisen

Die Felsbilderwelten des Gebiets nördlich des Polarkreises mit ihren faszinierenden Darstellungen von vielen Tieren und weniger Menschen, Geräten und Zeichen sind auch im übrigen Europa bekannt. Weit weniger weiss man jedoch über die vielen übrigen Spuren menschlicher Anwesenheit in diesem Siedlungsgebiet am Rande Europas. Gräberfelder mit Hügeln und Bautasteinen, guterhaltene Siedlungsreste und Befestigungen, frühe Kirchen und Grossgrabhügel legen deutliches Zeugnis ab vom Interesse der Menschen an diesem vom Golfstrom erwärmten und durch Fjorde und Inseln seeverkehrsgünstigem Land.
Grosse Entfernungen bedingen öfter längere Tagesetappen als dies bei den meisten anderen Exkursionen von Archäologie & Reisen notwendig ist. Man nehme sie in Kauf und lasse sich durch das intensive Erfahren der Landschaft entschädigen, deren allmähliche Veränderung von gewohnter mitteleuropäischer Vegetation zur kargen Tundra man Tag für Tag miterlebt.

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SEPTEMBER 2012
6. - 14. 9.

VON CASTRA REGINA NACH CARNUNTUM - Archäologische Busreise entlang der Donau durch Bayern und Österreich
Auslandsexkursion der Niedersächsischen Landesvereins für Urgeschichte e. V.

Herodot nannte sie Istros und wusste schon um die Kelten am Oberlauf der Donau. Lange Strecken des Flusses waren Grenze des römischen Reiches. Die sagenhaften Nibelungen folgten ihr stromabwärts bis sie zum Hof des Hunnenkönigs kamen. Die archäologische Busreise spürt bedeutende Fundplätze auf, wie Willendorf wo die berühmte altsteinzeitliche "Venus" gefunden wurde, hallstattzeitliche Großgrabhügel (Großmugl), keltische Oppida (Manching, Kelheim), römische Miläranlagen (Donaulimes) und Städte (Provinzhauptstadt Carnuntum) und Stätten des frühen Mittelalters (Passau, Wieselburg). Überregional bedeutend sind die archäologischen Schätze des Naturhistorischen Museums in Wien.
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24. - 28. 9. BAD GANDERSHEIM - Eine Zeitreise zwischen Harz und Weser-Bergland
Archäologie & Reisen in Zusammenarbeit mit dem Seminar- und Gästehaus Alte Mühle bei Bad Gandersheim

Mitten in Deutschland, zwischen Harz und Weser-Bergland, liegt das schöne Kleinstädtchen Bad Gandersheim. Es soll Ausganspunkt sein für eine Zeitreise zurück zu den Römern über die mittelalterlichen Künste zur Zeit des Stiftswesens bis hin zu den technischen Errungenschaften des Harzer Bergwerkbaus. Genießen Sie die idyllische Landschaft in der nahen Umgebung des nördlichsten Mittelgebirges auf den Spuren der verschiedenen Epochen.
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OKTOBER 2012
22. - 26. 10. "DIE WELT DER KELTEN" Ausstellungsreise zur großen Landesausstellung nach Stuttgart und Exkursionen in die Umgebung
Petra Härtl, Dipl. Prähistorikerin, Archäologie & Reisen

Die Große Landesausstellung in Baden-Württemberg 2012 widmet sich intensiv der faszinierenden Welt der Kelten: Zwei umfangreiche Ausstellungsteile zur Kunst sowie zum Leben der Kelten geben den bisher umfassendsten und aktuellsten Überblick über eine äußerst spannende, vielfältige Hochkultur, die bis heute zum Interessantesten gehört, was die europäische Vorgeschichte zu bieten hat. Neben internationalen Highlights aus über 8. Jahrhunderten keltischer Kunst werden erstmals neue Forschungsergebnisse zu Zentralorten und Handelsnetz der frühen Kelten einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Hierzu gehören neue reiche Grabfunde aus dem Umfeld der Heuneburg.
Exkursionen im Rahmen der Reise zu weltbekannten Geländedenkmälern wie der Heuneburg, dem „Fürsten“grabhügel von Hochdorf oder dem Oppidum Heidengraben ermöglichen zudem, den Kelten an Ort und Stelle eines ihrer ehemaligen Machtzentren nachzuspüren.
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Zur Ausstellung Die Welt der Kelten

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Soweit nicht anders angegeben werden die Veranstaltungen von dem Archäologen Hery A. Lauer, M.A. geleitet.

Sonderveranstaltungen für Vereine und Gruppen richten wir gerne ein.

e-mail:  HeryLauer@t-online.de

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