mit Archäologie & Reisen ins urgeschichtliche Europa ....
Seit nunmehr 25 Jahren bieten wir Archäologie & Reisen an. Unser Anspruch ist es, heutige Kenntnisse über das Leben der prähistorischen Menschen anschaulich, umfassend und spannend zu vermitteln: durch Besichtigungen vorgeschichtlicher Stätten und Museen, durch Besuche von Ausgrabungen und Gespräche mit den beteiligten Forschern.
Unsere Fahrten führen vorwiegend in Gegenden, die auch durch ihren landschaftlichen Reiz bestechen. Sie werden so durchgeführt, dass Sachinformation, Muße und Erholung in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die aufgeführten Reisepunkte gehören zum festen Programm, daneben gibt es entlang der Reiseroute Gelegenheit, weitere Denkmäler je nach Zeitreserven und Neigungen der Reisegruppe zu besuchen. Bei in Klammern ( ) gesetzten Objekten kann es zu Einschränkungen, im Extremfall Streichung, des Besuches kommen.
Individuelle Betreuung durch fachlich und organisatorisch kompetente Reisebegleiter ist ebenso selbstverständlich wie die Beschränkung der Teilnehmerzahl auf etwa zwanzig Personen.
Im Reisepreis ist eine Reiserücktrittskosten- und Insolvenz-Versicherung eingeschlossen. Hoteländerungen und Programmumstellung sind vorbehalten.
A & R ist eine Initiative ausgebildeter Archäologen, die die Reisen nach fachlichen Gesichtspunkten ausarbeiten und als Reiseleiter betreuen. Veranstalter der Reisen ist Karawane Studienreisen, Ludwigsburg.
Für Fragen, die den Inhalt der Studienreisen betreffen, wenden Sie sich bitte an
Archäologie & Reisen
Hery A. Lauer, M.A.
Im Winkel 10, 37136 Ebergötzen
Tel: 05507/915416
e-mail: HeryLauer@t-online.de
Internet: archaeologie-und-reisen.de
Fragen, die die Organisation der Reisen anbelangen, richten Sie bitte an

Karawane Studienreisen
Pf 909, 71609 Ludwigsburg
Tel: 07141/284820, Fax: 07141/284825
e-mail: studienreisen@karawane.de
Internet: www.karawane.de
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28. 6. - 10. 7. 2010
Nr. 43-10-04 K
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Von Machrie Moor bis Callanish
Archäologische Reise durch das westliche Schottland.
Eng verzahnt sind Land und Meer im windzerzausten Westen Schottlands. Baumloses Hochland und ruhige Täler stoßen an lange zerklüftete Küstenlinien, vor denen unzählige, felsig karge Inseln liegen. Den archäologisch interessierten Reisenden in diesem dünn besiedelten Teil der Britischen Inseln erfreuen eine Fülle von Relikten aus allen Epochen der Ur- und Frühgeschichte: Jungsteinzeitliche Megalithgräber, Menhire, Steinkreise und „Henge-Monumente“, vermutlich bronzezeitliche Felszeichnungen, eisenzeitliche Wehranlagen, unter denen besonders die imposanten Steintürme der „Brochs“ auffallen, und Orte des frühen Mittelalters mit seinen Steindenkmälern und frühen kirchlichen Plätzen. Die Reise kümmert sich auch um etwas schwerer oder zeitaufwendiger zu erreichende Stätten wie die Insel Arran am Firth of Clyde, das weit westlich vorgelagerte Iona mit seinem auf die keltische Mission zurückgehenden Kloster, und die nordwestlichste Insel der Äußeren Hebriden mit dem berühmten steinzeitlichen Megalithdenkmal von Callanish.
Mo 28. 6.: Treffen in Göttingen, Fahrt nach Amsterdam mit Zustiegsmöglichkeit Essen, abends Fähre Ijmuiden - Newcastle. Übernachtung auf der Fähre
Di 29. 6.: Ankunft in Newcastle, Fahrt entlang des Hadrians Wall mit kurzen Besichtigungsstops, Felsbilder Ballochmyle. Übernachtung: Irvine, Menzies Hotel****
Mi 30. 6. Arran: Fähre Ardrossan - Brodick, Wanderung zum Kultzentrum Machrie Moor mit Steinkreisen, Menhiren etc., Steinhügel Auchagellon. Übernachtung: Brodick, Auchrannie Hotel****
Do 1. 7. Kintyre: Fähre Lochranza - Claonaig, Steinhügel Corriechrevie, Steinsetzung Ballochroy, Befestigter Hof Kildonan, Felsbilder Achnabreck.
Übernachtung: Oban, Oban Bay Hotel***
Fr 2. 7. Kilmartin Valley: Menhir Kintraw, Stein- und Bronzezeitgräber Nether Largie, Steinkreis Temple Wood, Steinkiste mit Verzierungen Ri Cruin, Felsbilder Baluchraig, Hügelgrab Dunchraigaig, Steinreihen Ballymeanoch, Befestigung Dunnadd. Übernachtung: Oban, Oban Bay Hotel***
Sa 3. 7. Iona: Fähre Oban - Craignure, Fahrt über die Insel Mull nach Fionnphort, Überfahrt nach Iona, dem frühchristlichen Kloster und seinen Steinmalen. Übernachtung: Oban, Oban Bay Hotel***
So 4. 7.: Fahrt entlang Loch Lochy und Loch Ness, Urquart Castle, nach Ullapool. Übernachtung: Ullapool, Royal Hotel***
Mo 5. 7. - Di 6. 7. Lewis and Harris: Fähre Ullapool - Stornoway, Megalithgrab Steinacleit, Menhir Clach an Trushal, Dun Carloway Broch, Steinsetzung Callanish, Dun Bharabhat Broch, Befestigung und Menhir Borve.Übernachtungen: Stornoway, Royal Hotel**
Mi 7. 7. Skye: Fähre Tarbert - Uig, pictischer Symbolstein Clach Ard, Dun Telve und Dun Troddan Brochs. Übernachtung: Fort William, Hotel Ben Nevis***
Do 8. 7. Highlands: Fahrt durch Glencoe und entlang des Loch Lomond, frühmittelalterlicher Grabstein Luss, (Befestigung Dumbarton Rock), römisches Bad Beardsen. Übernachtung bei Glasgow, Normandy Hotel***
Fr 9. 7.: frühmittelalterliche Steinmale Govan, (Befestigung Arbory Hill), Fahrt nach Newcastle, nachmittags Fähre Newcastle - Amsterdam/Ijmuiden. Übernachtung auf der Fähre
Sa 10. 7.: morgens Ankunft Fähre Amsterdam. Rückfahrt nach Göttingen mit Aussteigemöglichkeit Essen. Ende der Reise.
Leistungen: 13-tägige Studienreise mit dem Bus ab und bis Göttingen und
Besichtigungen lt. Programm.
Fährüberfahrten Amsterdam/Ijmuiden - Newcastle und zurück mit DFDS Seaways,
Übernachtungen in Doppel-Innenkabinen mit Dusche/WC und allen Mahlzeiten
an Bord. Transfer aller innerschottischen Tagesfähren.
Hotelübernachtungen im Zweibettzimmer mit Halbpension in guten Hotels.
Reiseleitung und fachliche Betreuung: Hery A. Lauer M.A., Archäologe
Reisepreis p. Person € 2.995,-
Einzelzimmerzuschlag/Einzelkabine innen € 435,-
Zuschlag Einzelkabine aussen € 28,-
Zuschlag Doppelkabine aussen p. Person € 21,-
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13. - 18. 7. 2010
Nr. 43-10-05 K

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Harzhorn
Ein neugefundenes römisch-germanisches Schlachtfeld und archäologische Denkmäler des Harzvorlandes
Völlig überraschend gelang 2008 an dem langgezogenen Höhenzug des Harzhornes bei Echte der Nachweis eines kriegerischen Ereignisses der römischen Kaiserzeit. Hunderte römischer Militaria und andere Funde lassen auf heftige Kampfhandlungen schließen, die auf einem Gelände von ca. 1500 x 500 m zwischen Römern und Germanen ausgetragen wurden. Münzfunde und ein Messerscheidenbeschlag verweisen in die erste Hälfte des 3. Jh. n. Chr. und damit in eine Zeit, aus der wir bisher keine Kenntnisse über die Anwesenheit römischer Militärverbände, geschweige denn größerer Kriegshandlungen in Niedersachsen hatten. Archäologische Untersuchungen dauern an.
Neben dem Besuch des Harzhornes widmet sich die Studienreise den vielfältigen Hinterlassenschaften der Ur- und Frühgeschichte rund um den Harz.
Di 13. 7. Südwestliches Harzvorland: Treffen Göttingen, Pipinsburg bei Osterode, mehrperiodiger Fundplatz Steinkirche Scharzfeld, Wallanlage „König Heinrichs Vogelherd“ und Pfalz Pöhlde.
Mi 14. 7. Nördliches Harzvorland: Motte Rhode und Schlachtfeld Lutter am Barenberge, Steinkiste Bredelem, neu aufbereitete Pfalz Werla, Hügelgräber im Sudholz.
Do 15. 7.: Stadtführung Osterode, Alte Burg Osterode, Vortrag „Schlachtfeldarchäologie“ in Ebergötzen.
Fr 16. 7. Nordwestliches Harzvorland: Menhire und rekonstruierte Grabungsergebnisse bei Benzigerode, Menhir Börnecke, Burg und Festung Regenstein, Rosstrappe über dem Bodetal.
Sa 17. 7. Kyffhäuser am Südharz: Schlachtfeld Bauernschlacht Bad Frankenhausen und Panoramamuseum mit Monumentalgemälde zu dieser Schlacht, Pfalz Tilleda, (Opferschächte Kosakenberg).
So 18. 7.: bronzezeitlicher Begräbnisplatz Lichtensteinhöhle: (Örtlichkeit), Höhlennachbau und Ausstellung im Museum am Berg, Schlachtfeld Harzhorn, Rückfahrt nach Göttingen, Ende der Reise.
Leistungen: 6-tägige Studienreise mit dem Bus ab und bis Göttingen
und Besichtigungen lt. Programm. 5 Übernachtungen im Zweibettzimmer im Hotel Zum Röddenberg *** in Osterode mit Halbpension.
Reiseleitung und fachliche Betreuung: Hery A. Lauer M.A., Archäologe
Reisepreis p. Person € 950,-
Einzelzimmerzuschlag € 50,-
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| 19. 7. 2010 |
aus aktuellem Anlass, als Anschlusstag zu obenstehender Studienreise buchbar:
Ausstellungsbesuch „Das silberne Pferd - Archäologische Schätze zwischem Scharzem Meer und Kaukasus“ im Schloss Bevern (mit einigen Besichtigungen im Solling)
Erstmals in Europa zeigt das Weserrenaissance Schloss Bevern unbekannte Schätze aus der Frühzeit archäologischer Forschung zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus. Auf der Suche nach Abenteuern zog es gegen Ende des 19. Jahrhunderts Ingenieure, Geologen, Naturforscher und Ärzte in den unbekannten Süden Russlands, wo sie den Zaren als Fachkräfte zum Landesausbau dienten. Von ihren Reisen als Souvenir mitgebrachte Altertumsfunde veranlassten in der Folge die Archäologen dazu, den versunkenen Kulturen in diesem weitgehend noch unerforschten Land erste Geheimnisse zu entlocken. Unter den Tataren hießen sie nur die „Totengräber“, aber was die Archäologen in der Fremde entdeckten, was sie dabei erlebten und was sie in ihre Tagebücher geschrieben haben, ist der wahre Schatz, ist die Geschichte hinter der Geschichte. Nicht nur das Gold und das Silber, die Waffen und der Schmuck, sondern auch die Dinge des täglichen Lebens der Skythen, Sarmaten und Hunnen, die größtenteils noch nie präsentiert worden sind, liefern ein Abbild dieser waghalsigen und schweißtreibenden Forschungsexpeditionen. mehr zur Ausstellung "Das silberne Pferd"
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18. - 22. 8. 2010
Nr. 43-10-06 K
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Von Rerik nach Peenemünde
Entdeckungsreise durch die Jahrtausende in Mecklenburg-Vorpommern
Mi 18. 8.: Treffen Göttingen. Fahrt nach Schwerin mit Zustiegsmöglichkeit Hamburg, Archäologischen Lehrpfad Kritzow - Kernstück der Kritzower Flur, die Siedlungskammer über Jahrtausende gewesen ist. Großsteingräber des Neolithikums sind hier ebenso zu entdecken wie Hügelgräber der älteren Bronzezeit. Den nördlichsten Punkt der Wanderung bildet das Warnowtal, wo der slawische Fürst Pribislav I seine Residenz errichtet hatte. Den zeitlichen Abschluß und Übergang in die Moderne bildet eine mehrteilige Hofanlage des Geschlechts derer von Bülow, deren Wehrturm sich als eindrucksvolles Bodendenkmal erhalten hat. Abendvortrag: Bodendenkmäler der Ur- und Frühgeschichte in Mecklenburg-Vorpommern. Übernachtung: Langen-Brütz bei Schwerin Landhaus Bondzio ***
Do 19. 8. Westmecklenburg: Besichtigung von zwei der schönsten jungsteinzeitlichen Ganggräber Mecklenburgs bei Qualitz sowie mehrerer Steinkreise aus imposanten Felsblöcken in der Nähe von Boitin, die u.a. eine Urnenbestattung aus frühgermanischer Zeit enthalten haben. Ein zeitlicher Sprung führt uns in die Zeit der Slawen. Besucht wird das in Norddeutschland einzigartige archäologische Freilichtmuseum Groß Raden bei Sternberg. Es handelt sich um einen rekonstruierten Tempelort aus dem 10. Jh. Die Gesamtanlage einer slawischen Niederungsburg mit Vorburgsiedlung und Kultplatz wird in einer Ausstellung aber auch mit zahlreichen Rekonstruktionen dem heutigen Betrachter realitätsnah nahe gebracht. Rückfahrt über das Dorf Mecklenburg. Hier hat sich eine slawische Fürstenburg aus dem 10. Jh. erhalten, die zum Namensgeber des Landes Mecklenburg wurde. Abschließend besuchen wir noch den nahe gelegenen frühmittelalterlichen Handelsplatz der älteren Wikingerzeit Reric, den sagenumwobenen Handelsplatz, dessen genaue Lage noch vor wenigen Jahren unbekannt war. Abendvortrag: Slawen und Wikinger in Mecklenburg-Vorpommern. Übernachtung: Langen-Brütz bei Schwerin Landhaus Bondzio ***
Fr 20. 8. Rügen: Auf der Insel Rügen haben sich nahezu überall Bodendenkmäler erhalten. Neben Großsteingräbern der Jungsteinzeit gibt es zahlreiche Zeugnisse der Bronzezeit wie dem Schälchenstein bei Altensien, Grabhügel bei Sagard sowie einen Burgwall dieser Zeit bei Sassnitz. Zahlreich sind die Zeugnisse der Slawenzeit: Die Reste der Tempelburg bei Arkona, Bildstein von Altenkirchen und einen Hügelgräberfeld bei Ralswiek. Vortrag: Archäologie der Neuzeit. Übernachtung: Katzow/Usedom, Landhotel Adebar***
Sa 21. 8. Archäologie der Neuzeit: Peenemünde gilt heute als „Wiege der Raumfahrt“, die untrennbar mit dem Namen des Wissenschaftlers Werner von Braun verbunden ist. Die baulichen Relikte dieses Forschungszentrums aus der Zeit des Dritten Reichs prägen bis heute diesen Teil der Insel Usedom. Nach dem Besuch des Luft- und Raumfahrtmuseums (HTI), das die Geschichte dieser Epoche näher bringt wenden wir uns der Denkmallandschaft Peenemünde zu – Hier haben sich zahlreiche Reste dieser einstigen Einrichtungen erhalten, die heute z. T. unter Bodendenkmalschutz stehen und unter verschiedenen Fragestellungen archäologisch untersucht werden. Bau- und Bodendenkmäler in unterschiedlicher Erhaltung stehen im Focus dieses Exkursionstages. Hier werden auch archäologische Prozesse in der Entstehung sichtbar. Ein spannendes Thema, das zunehmend an Bedeutung gewinnt und im angelsächsischen Bereich als „Historical archaeology“ bekannt ist. Übernachtung: Katzow/Usedom, Landhotel Adebar***
So 22. 8. Faszination Troja: Besichtigung des Heinrich-Schliemann-Museums in Ankershagen. Rundgang durch den Ort. Viele von Heinrich Schliemann in seiner Autobiographie beschriebenen „Wunder“ des Ortes sind noch immer erhalten, darunter die Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert und das bronzezeitliche Hügelgrab am Glockenberg. Auch das Raubritterschloss des Henning Bradenkierl ist noch zu lokalisieren. Rückfahrt über Hamburg nach Göttingen, Ende der Reise.
Leistungen: 5-tägige Studienreise mit dem Bus ab und bis Göttingen
und Besichtigungen lt. Programm. Übernachtungen im Zweibettzimmer mit Halbpension.
Reiseleitung und fachliche Betreuung: Holger Kähning, Diplom-Prähistoriker
Reisepreis p. Person € 795,-
Einzelzimmerzuschlag € 45,-
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30. 8. - 5. 9. 2010
Nr. 43-10-07 K
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Wikinger, Wattenmeer, Wallburgen
Archäologische Reise nach Schleswig und Nordfriesland
Der Landstrich zwischen Nord- und Ostsee besticht nicht nur durch seine landschaftliche Schönheit. Es handelt sich auch um eine Region mit einer wechselvollen Geschichte, die stets geprägt war von der Lage zwischen Nord- und Mitteleuropa. Archäologische Zeugnisse belegen die kulturelle Mittlerrolle der Region: Der Ochsenweg stellt eine der ältesten Nord-Süd-Verbindungen Europas dar. Das Thorsberger Moor, eines der großen germanischen Opfermoore des Nordens, zeugt von einer Zeit der Konflikte in den Jahrhunderten nach Christi Geburt. Und die Wikingerstadt Haithabu war zu ihrer Zeit eine Metropole mit Kontakten bis Arabien und Rußland.
An der nordfriesischen Küste läßt sich indes eindringlich fassen, wie sich Mensch und Meer seit eh und je einen Kampf um Land liefern. Fundstätten aller Zeiten auf Amrum, Föhr und Sylt beweisen, daß auch die Vorposten des Festlandes seit frühester Zeit besiedelt und befriedet waren. Versunkene Siedlungsreste im Wattenmeer erinnern hingegen an Verluste durch Stürme und Naturkatastrophen, von denen der Untergang der Stadt Rungholt vor sechseinhalb Jahrhunderten der bekannteste ist.
Bitte beachten Sie: Fährüberfahrten zu den nordfriesischen Inseln unterliegen natürlichen Einflüssen. Dies bedeutet, daß es zu Fahrplanänderungen - im schlimmsten Fall auch zu Ausfällen - einzelner Verbindungen aufgrund von Witterungs- und Wasserverhältnissen kommen kann. Änderungen des Reiseverlaufes sind aus diesem Grund nicht auszuschließen.
Mo 30. 8.: Anreise aus Göttingen mit Zusteigemöglichkeit Hamburg. Rundfahrt in Richtung Schleswig: Vorgeschichtliche Nekropole von Flintbek; Großsteingräber des Dänischen Wohld; Langbett von Karlsminde; Thorsberger Moor, eines der großen germanischen Opfermoore; Ochsenweg und Ganggrab „Idstedter Räuberhöhle“. Abends Stadtspaziergang. Übernachtung in Schleswig, Hotel Hohenzollern***
Di 31.8. „Wikingertag“: Archäologisches Landesmuseum Schleswig-Holstein. Fahrt zum Runenstein Busdorf und Wikingermuseum Haithabu (evtl. - nach Möglichkeit - Fahrt mit einem nachgebauten Wikingerschiff). Anschließend Fahrt zum Danewerk. Übernachtung in Schleswig, Hotel Hohenzollern***
Mi 1.9. Wattenmeer: Fahrt nach Husum und Besuch Schifffahrtsmuseum mit dem 400 Jahre alten Uelvesbüller Wrack. Nachmittags Wattwanderung zu versunkenen Siedlungsresten im Bereich der Halligen. Achtung: Programmpunkte können sich - je nach Tide - verändern! Übernachtung in Husum, Best Western Theodor Storm Hotel***
Do 2. 9. Amrum: Überfahrt nach Amrum von Dagebüll. Besuch der archäologischen Sehenswürdigkeiten der Insel: Grabhügel der Bronze- und Wikingerzeit, Großgrabhügel Esenhugh, Siedlungsreste verschiedener Epochen. Übernachtung in Husum, Best Western Theodor Storm Hotel***
Fr 3. 9. Föhr: Überfahrt nach Föhr von Dagebüll. Besuch der frühmittelalterlichen Lembecksburg, von wikingerzeitlichen Grabhügeln und einigen der sogenannten Friesenkirchen mit historischen Friedhöfen. Übernachtung in Husum, Best Western Theodor Storm Hotel***
Sa 4. 9. Sylt: Anfahrt nach Sylt, dort Rundfahrt u. a. zum Kammergrab „Denghoog“, zur Tinnumburg und zum erdgeschichtlich interessanten Morsumkliff. Übernachtung in Husum, Best Western Theodor Storm Hotel***
So 5. 9.: Fahrt ins Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf. Dort Besuch des Steinzeitdorfes und Abstecher zum Dolmen von Brutkamp und zum Schälchenstein von Bunsoh. Rückfahrt nach Göttingen mit Aussteigemöglichkeit Hamburg. Ende der Reise.
Leistungen: 7-tägige Studienreise mit dem Bus ab und bis Göttingen
und Besichtigungen lt. Programm. Fährüberfahrten zu den Inseln Amrum und Föhr, Transfer mit dem Autozug nach Westerland/Sylt. Hotelübernachtungen im Zweibettzimmer mit Halbpension in guten Hotels.
Reiseleitung und fachliche Betreuung: Petra Härtl, Diplom-Prähistorikerin
Reisepreis p. Person: € 1.485,-
Einzelzimmerzuschlag € 140,-
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18. 9. - 29. 9. 2010
Nr. 43-10-08 K
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Dolmen & Menhire
Archäologische Studienreise in die Bretagne
Der rauhe Nordwesten Frankreichs beherbergt archäologische Denkmale, die mit zu den weltweit eindrucksvollsten überhaupt gehören. Ein deutlicher Schwerpunkt liegt dabei auf der Epoche der Jungsteinzeit: monumentale Megalithgräber - oft kompliziert gebaut und gelegentlich mit reich verzierten Wandsteinen, und Menhire, die nicht nur als Einzelexemplare bis über 10 m Höhe weithin sichtbare Landmarken bilden, sondern auch zu hunderten von Metern langen Systemen aus Steinreihen gruppiert vorkommen. Neben diesen neolithischen Highlights berührt die Reise gelegentlich auch Denkmale der gallo-römischen Epoche und des Mittelalters.

Sa 18. 9.: Treffen Göttingen, Zusteigemöglichkeit Köln, Fahrt durch Wallonien, Großgrabhügel Saint Georges sur Meuse, und Nordfrankreich. Übernachtung: Nogent-sur-Marne, Hotel Nogentel***
So 19. 9.: Megalithgrab Roches-aux-Fées, Denkmälergruppe St. Just, Übernachtung: Carnac Plage, Best Western Hotel Celtique***
Mo 20. 9. - Mi 22. 9. Carnac und Golf von Morbihan: Tumulus St. Michel; Steinreihen, Cromlechs und Megalithgräber Menec, Kerlescan, Kerzerho und Kermario; Tumulus Le Moustoir; Steingräber Crucuno und Mané-Groh; Megalithgrab mit gravierten Wandsteinen Gavrinis; Locmariaquer: Menir brisé und Megalithgräber Pierre-Plates und Table de Marchand; Tumulus Le Moustoir; Museum Carnac. Übernachtungen: Carnac Plage, Best Western Hotel Celtique***
Do 23. 9. - Fr 24. 9. Halbinsel Penmarch: Menhir und romanische Kirche Loctudy, Museum Saint-Guénolé, Megalithgräber Beg an Dorchenn, Ty-ar-C´horriket und Kerogou, Küstenbefestigung Castel-Coz. 2 Übernachtungen: Benodet, Le Grand Hotel Abbatiale***
Sa 25. 9.: Christianisierter Menhir Hameau de Rungeleo, Megalithgrab mit gravierten Steinen Mougau-Bihan, Riesenmenhir Kerloas. Übernachtung: Morlaix, Hotel de l´Europe**
So 26. 9. - Mo 27. 9. Nordküste: Megalithgrab mit 11 Kammern Barnenez, Megalithgräber Ile-Grande und Prajou-Menhir, christianisierter Menhir Saint-Duzec, Rundkirche „Le Temple“ Lanleff, röm Tempel Corseul, Riesenmenhir Dol, Kloster Mont-Saint-Michel. 2 Übernachtungen: Dinard, Novotel Thalassa***
Di 28. 9.: Museum Rennes, (Megalithgrab Brecé). Übernachtung: Compiegne, Mercure Hotel Compiegne***
Mi 29. 9.: Rückfahrt nach Göttingen mit Ausstiegsmöglichkeit Köln. Ende der Reise.
Leistungen: 12-tägige Studienreise mit dem Bus ab und bis Göttingen und Besichtigungen lt. Programm. Hotelübernachtungen im Zweibettzimmer mit Halbpension in guten Hotels.
Reiseleitung und fachliche Betreuung: Hery A. Lauer M.A., Archäologe
Reisepreis p. Person: € 2.475
Einzelzimmerzuschlag € 385,-
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